Ein Tag voller Energie! Nikolaus Karsten besucht verschiedene Klimaschutzprojekte in seinem Wahlkreis

Veröffentlicht am 26.01.2014 in Energie

Ein Tag voller Energie!

Vor ein paar Wochen ist der Berliner Klimaschutz Stadtplan online gegangen. Siehe auch: http://www.berlin-klimaschutz.de/klimaschutzprojekte Die Berliner Informationsstelle für Klimaschutz (BIK) berichtet dort über die Vielfalt der Berliner Klimaschutzaktivitäten. Zitat: „Viele Berliner Unternehmen und Institutionen sind Partner von Klimaschutzvereinbarungen ...die dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.“ Für mich ein willkommener Anlass, sich mit interessierten Bürgern, ganz persönlich ein Bild von den verschiedenen Klimaschutzprojekten in meinem Wahlkreis zu machen. Natürlich möchte ich auch wissen, ob die öffentlichen Gelder, die in vielen dieser Projekte von Land und Bezirk dazugegeben wurden, vernünftig investiert worden sind.

Der Tag beginnt für uns mit einem Besuch des virtuellen Kraftwerkes von Vattenfall am Syringenplatz 29. Von außen sehen wir ein unscheinbares Haus. Innen jedoch, völlig unerwartet, finden wir uns in einer hochmodernen Wärmeleitwarte wieder. Jemand in unserer Gruppe meint: „Man fühlt sich, wie in einem Raumschiff“. Und tatsächlich wird hier heute bereits, die Zukunftsmusik von morgen gespielt. Energie wird hier in Form von Wärme gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben. Wie funktioniert das? Die Leitwarte greift auf hundert kleine Blockheizkraftwerke zu, die genauso gesteuert werden wie die fünf großen Berliner Heizkraftwerke. Sie kann bis zu 25.000 Heizkraftwerke steuern. Ist wenig Strom im Netz - z.B. bei Flaute, wenn die Windräder still stehen - springen die Anlagen an und erzeugen Strom. Die dabei anfallende Wärme wird entweder sofort verbraucht oder gespeichert. So werden die vielen einzelnen Anlagen, zu einem großen, intelligenten, Kraftwerk vernetzt. Die bisher 100 Anlagen haben insgesamt 17 Megawatt. Das ist noch nicht viel, wenn man es mit den 2.500 Megawatt der fünf großen Berliner Kraftwerke vergleicht. Doch auch wenn die Kleinen noch augenzwinkernd „Gelumpe“ genannt werden, das ist der Anfang.

Unsere nächste Station, der Kindergarten am Hain. Mit öffentlichen Fördermitteln von über 1 Mio. € wurde die Kita nach hohem ökologischen Standard, neu gestaltet und umgebaut. Die freundliche Erzieherin Frau Kantaut macht mit uns einen Rundgang.

Frau Kantaut begrüßt uns zur Besichtigung des Kindergartens

(Frau Kantaut begrüßt uns zur Besichtigung des Kindergartens am Hain)

Auch hier zeigt sich, wie man durch intelligente Lösungen viel Energie einsparen kann. Intelligente Lösung, das heißt hier: thermische Zonierung. Also ein vorgebauten Wintergarten, der für eine passive Solarenergienutzung sorgt. Über entsprechende Sanitärtechnik und Regenwassernutzung wird zudem auch Wasser gespart. Besonders aber hat mir gefallen, wie schon die ganz Kleinen spielerisch an die Themen Energiesparen und Umweltschutz herangeführt werden. So werden zum Beispiel kleine Windräder gebastelt mit denen Strom erzeugt und kleine Lämpchen zum Leuchten gebracht werden. Einmal im Jahr wird ein komplett stromfreier Tag eingelegt, mit Zählerablesen im Keller, Öko-Kühlschrankbau im Erdloch und vielen weiteren tollen Ideen, mit denen das Energiesparen vermittelt wird.

Im Bastelraum mit Rita Kantaut. Basteln von Zukunftsideen (im Bastelraum mit Rita Kantaut. Hier wird an Zukunftsideen gebastelt)

Später, In der Kindertagesstätte Bambini Oase in der Hans-Otto-Straße 40  haben sich der Geschäftsführer der Bambini Oase Nico Gonska und die Architektin Michèle Ziegler persönlich die Zeit genommen, uns die hier erfolgten Umbaumaßnahmen zu zeigen. Hier wurden in den letzten Jahren über 2 Mio. € an Fördermitteln investiert um die Gebäude aus dem Jahr 1962, gerade auch energetisch „auf Vordermann“ zu bringen.

(Geschäftsführer Nico Gonzka, Nikolaus Karsten MdA, die Architektin Michèle Ziegler und Klaus Adler im neuen Sport- und Begegnungsraum der Bambini Oase.)

Durch eine Sanierung der Fassade und der Fenster wurde der Energieverbrauch erheblich gesenkt. Aktuell wird die Kita weitgehend barrierefrei zugänglich gemacht und im Inneren umfassend saniert.

Ein Tag voll Energie; Sanitärräume der Bambini-Oase nach der Sanierung (Die Sanitärräume der Bambini-Oase nach der Sanierung)

Die letzte Station des Tages führt uns in die in die Mahlerstrasse 20 zum gleichnamigen Jugendclub "Mahler20". Mit 860.000€ aus Fördermitteln der europäischen Union und des Landes Berlin, wurde hier im Komponistenviertel ein stark sanierungsbedürftiges Gebäude nach ökologischen Gesichtspunkten um- und ausgebaut. Herr Karbe von Juventus e.V., der selber viele Jahre in diesem Jugendzentrum gearbeitet hat, zeigt uns das Gebäude.

Herrn Karbe von Juventus e.V im Gespräch mit Nikolaus Karsten MdA bei der Besichtigung des Jugendclubs Mahler 20(Herrn Karbe von Juventus e.V. im Gespräch mit Nikolaus Karsten bei der Besichtigung des Jugendclubs Mahler 20)

 

Nikolaus Karsten MdA, im hellen Dachraum des sanierten Jugendclubs Mahler 20 (im hellen Dachraum des sanierten Jugendclubs Mahler 20)

Im Mahler 20 nutz man jetzt Regenwasser für die Toilettenspülung und eine Solaranlage für die Brauchwassererwärmung. Die Kinder und Jugendlichen können ganz ungezwungen zwischen kulturellen Freizeitbeschäftigungen, Bildungs- und Begegnungsangeboten auswählen.

Nikolaus Karsten im Jugendclub Mahler 20 (Nikolaus Karsten im Jugendclub Mahler 20)

Der Besuch der unterschiedlichen Klimaschutzprojekte im Wahlkreis hat mich davon überzeugt, dass die öffentlichen Gelder hier gut angelegt wurden. Und es hat sich ganz praktisch gezeigt, wie man heutzutage durch kluges Bauen und eine intelligente Energiewirtschaft den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Ich bin neugierig auf weitere Projekte in der ganzen Stadt geworden.

Herzlich

Ihr Nikolaus Karsten

 

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Laura Garavini wohnte viele Jahre im Bötzowviertel, heute Abgeordnete der PD (Partito Democratico) und Mitglied des Antimafia-Ausschusses im italienischen Parlament

„Ich kenne Nikolaus Karsten seit 20 Jahren und ich weiß, dass er sein Herzblut dafür einsetzt, Berlin mit der Rekommunalisierung der Berliner Energienetze in eine bessere wirtschaftliche Position zu bringen. Und natürlich darf das Land Berlin auch eine Rendite erwirtschaften.“
Professor Dr. Andreas Musil, Universität Potsdam, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verwaltungs- und Steuerrecht und Autor des Buches „Das Recht der Berliner Verwaltung“

„Niko hatte schon zu Studienzeiten im Uni-Chor die lauteste Stimme bei uns im Bass. Ich bin mir sicher, dass seine Stimme auch im Berliner Abgeordnetenhaus Gehör finden wird, denn die Inhalte stimmen ja.“
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