Aufhebung des Sanierungsstatutes für das Bötzowviertel

Veröffentlicht am 01.03.2011 in Politik

Ein Quartier für Besserverdienende, in dem Alte so gut wie gar nicht mehr vorkommen, das dafür eine überdurchschnittliche Anzahl von Kindern und Jugendlichen vorzuweisen hat, für die allerdings keine ausreichenden Angebote vorhanden sind. Dies sind einige Kernaussagen der Sozialstudie für das Sanierungsgebiet Bötzowviertel, in der die Ergebnisse der seit 1995 geltenden Sanierungssatzung eruiert worden sind.
Die seinerzeit in der Satzung formulierten Sanierungsziele waren u. a. die Vermeidung negativer Auswirkungen, die den sozialen Zielen einer Gebietserneuerung und dem Erhalt der Gebietsbevölkerung entgegenstehen, insbesondere die Bremsung von Segregationsprozessen und die Verhinderung einer einseitigen Bevölkerungsentwicklung und Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen. Das mittlere Haushaltsnettoeinkommen liegt rund 1/3 über dem der Stadt Berlin. Dementsprechend gestaltet sich die Bewohnerstruktur, 63 % der Einwohner verfügen über Hoch- bzw. Fachhochschulabschluss, 2002 waren dies noch 42 %.
Weit entfernt von einer guten Durchmischung der Generationen ist die Altersstruktur, dominierend ist mit 47 % die Gruppe der 27-44jährigen. Markant ist auch der Kinderreichtum, 20 % der Einwohner sind unter 15 Jahre alt, die Zahl der Kinder im Vorschulalter hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Dem steht ein unzureichendes Angebot für Jugendliche gegenüber.
Insgesamt ist festzuhalten: unser Kiez hat eine erfreuliche Entwicklung genommen, er wurde in wenigen Jahren umgestaltet und erstrahlt in neuem Glanz. Neben den Erfolgen, die das Sanierungsgebiet vorzuweisen hat, gibt es aber auch Defizite, die nach Aufhebung des Sanierungsstatutes weiterhin angegangen werden müssen.
Das ursprüngliche Milieu wird zunehmend verdrängt, die nachgezogene alternative Szene beginnt höheren Einkommensschichten zu weichen. Dies gefährdet die soziale Mischung und langfristig das bunte, attraktive Leben im Kiez.

 

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