Deutschland – ein Wahlkampfmärchen: Angela und die Atomkraftwerke

Veröffentlicht am 14.03.2011 in Meinung
Atomausstieg - ja bitte

Sie hatten kräftig die Daumen gedrückt (und nicht zuletzt auch kräftig an CDU und FDP gespendet), die Energieriesen in Deutschland. Und so strahlten ihre Chefs mit der Kanzlerin um die Wette, als die Laufzeitverlängerung von schwarz-gelb unter Umgehung des Bundesrats (dagegen läuft noch eine Verfassungsklage) beschlossen wurde. Wahrlich eine strahlende Zukunft für abgeschriebene Atomkraftwerke und eine Lizenz zum Geld drucken, auf Kosten von Jobs und Wertschöpfung im Bereich der erneuerbaren Energien wurde die Risikotechnologie Atomkraft, deren Ende beschlossen war, wieder zum Leben erweckt.

Die drohende atomare Katastrophe in Japan hat nun einmal mehr gezeigt. Das Risiko bei Atomkraftwerken ist nicht kalkulierbar. Von einem Tag auf dem anderen kommt die Anti-Atom-Bewegung in aller Welt zurück. Für Angela Merkel und ihre Koalition zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, schließlich stehen drei Landtagswahlen vor der Tür und alle drei Spitzenkandidaten, Rainer Haseloff in Sachsen-Anhalt, Julia Klöckner in Rheinland-Pfalz und allen voran Stefan Mappus in Baden-Württemberg standen hinter der Abkehr vom Atomausstieg.

Nun kündigt Angela Merkel an, die Laufzeitverlängerung für drei Monate aufs Eis zu legen und einmal mehr die Sicherheit in den deutschen Atomkraftwerken prüfen zu lassen. Gäbe es einen Orden für die beste Wählerverarschung, Angela Merkel hätte ihn sich spätestens heute verdient. Denn natürlich wird man in drei Monaten, Japan wird langsam vergessen, zu dem Schluss kommen, dass die deutschen Atomkraftwerke sicher sind und es bei den beschlossenen Laufzeitverlängerungen bleiben kann.

Es sind die Wählerinnen und Wähler, die es in der Hand haben mit ihren Kreuzen Entscheidungen zu beeinflussen. Beim Thema „Atomenergie“ wird im Moment einmal mehr überdeutlich, dass der gern gehörte Satz „Parteien unterscheiden sich ja doch nicht“ alles andere als richtig ist.

 

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