Parkraumbewirtschaftung – Ergebnisse nach einem Jahr

Veröffentlicht am 18.01.2012 in Abteilung

Was vielen in unserem Abteilungsgebiet alltäglich bei der Suche nach einem Parklatz bewußt ist, wird durch die nunmehr vorliegende Evaluierungsstudie zu den Auswirkungen der Parkraumbewirtschaftung bestätigt: der „gefühlte“ Parkdruck in den angrenzenden Bereichen hat sich verstärkt, die Verlagerungseffekte sind stärker als erwartet.

Zielsetzung bei der Einführung der Parkraumbewirtschaftung in den Parkzonen 41-43 im Prenzlauer Berg war die Linderung der bestehenden Diskrepanz aus begrenztem öffentlichen Parkraum und hoher Nutzungsdichte und Parkraumnachfrage.
Im Ergebnis der am 6. Dezember 2011 im Ausschuß für Verkehr und öffentliche Ordnung des Bezirks Pankow vorgestellten Studie ist festzuhalten, daß in den kostenpflichtigen Parkzonen trotz gestiegener Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen die Zahl der geparkten Fahrzeuge, abhängig von der Tageszeit, um 16-21 % zurückgegangen ist. Verantwortlich für diesen Rückgang ist vor allem die gewünschte Abnahme der „gebietsfremden Langparker“. Insoweit hat sich die Parkraumbewirtschaftung bewährt und die Prognosen erfüllt.

Aber es gibt auch ungewollte Ergebnisse. Die Verlagerungseffekte in den angrenzenden Bereichen sind stärker als erwartet, knapp 25 % der Rückgänge in den Parkzonen sind auf Ausweichbewegungen zurückzuführen. Insbesondere im Bötzowviertel und in etwas abgeschwächter Form in der Grünen Stadt, hat die Zahl der parkenden Fahrzeuge deutlich zugenommen. Die hier erhoffte „Barrierewirkung“ konnte die Greifswalder Strasse nur bedingt erfüllen.

Konsequenz aus den nun vorliegenden Ergebnissen kann daher nur sein, die Parkraumbewirtschaftung auch auf die Gebiete jenseits der Greifswalder Strasse auszudehnen, um den dort lebenden Einwohnern eine bessere Nutzung des begrenzten öffentlichen Straßenraum zu ermöglichen.

Positiv ist in diesem Zusammenhang, daß sich die Parkraumbewirtschaftung auch wirtschaftlich rechnet. Zwar blieben die Einnahmen aus den Parkscheinautomaten zum Teil deutlich hinter den Erwartungen zurück; jedoch wurde dies aus dem Aufkommen aus Verwarnungsgeldern mehr als ausgeglichen. Dieses, für die angespannte Haushaltssituation unseres Bezirkes wichtige Ergebnis, ist Folge der (im Gegensatz zu anderen Stadtbezirken mit Parkraumbewirtschaftung) hohen Kontrolldichte.

Um so einfacher ist daher auch unsere zweite Forderung zu erfüllen:
eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung muß mit einer entsprechenden personellen Aufstockung der Mitarbeiter in der Parkraumüberwachung einhergehen. Nur mit einer anhaltend hohen Kontrolldichte sind die positiven Effekte der Parkraumbewirtschaftung dauerhaft zu gewährleisten und mit den ökonomischen Erfordernissen des Bezirkes Pankow in Einklang zu bringen.

Die detaillierte Wirkungsanalyse zur Parkraumbewirtschaftung (96 Seiten) finden Sie hier.

Mike Szidat

 

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