So war das SPD Debattencamp - Abteilungsmitglieder berichten

Veröffentlicht am 23.11.2018 in Abteilung
Depattencamp
Generalsekretär Lars Klingbeil beim SPD Debattencamp

Mehr als 3400 Teilnehmende, mehr als 60 Veranstaltungen und hunderte Ideen. Allein die Zahlen sprachen für sich. Zwei Tage in denen Sozialdemokraten_innen aus ganz Deutschland zusammenkamen um neue Ideen zu entwickeln. Aktuelle Themen wie Klimaschutz, Identität und Wohnen wurden durch Veranstaltungen aufgegriffen und zur Diskussion gestellt. Auch aus der SPD Bötzowviertel haben einige den Weg zum Debattencamp der SPD am 10. und 11. November gefunden. Hier haben Sie aufgeschrieben, wie ihr Eindrücke waren, was sie erlebt und mitgenommen haben. Im ersten Teil blicken wir auf die Themen Identität und Kampf gegen Rechts sowie auf die positive Wirkung des Debattencamps.

Carolin – stellv. Abteilungsvorsitzende, Neumitgliederbeauftragte

Ich schaue mit großer Zufriedenheit auf das Debattencamp zurück – im Hinblick auf die Partei im Großen und auf unsere Abteilung im Kleinen. Im Großen, weil wir (und damit meine ich alle Anwesenden) in einer coolen Location über zwei Tage zu einer Vielzahl von Themen leidenschaftlich diskutiert haben. Dass Andrea bei ihrer – inhaltlich grundsätzlich begrüßenswerten – Eröffnungsrede bisweilen davon sprach, „was die SPD jetzt tun müsse“, ganz so als sei sie externe Beraterin, die im Übrigen mit dem Laden nichts am Hute hätte – Schwamm drüber! Im Kleinen, weil so viele von uns teilgenommen haben, und ich bei den „Meetups“ zur Basisarbeit innerlich abgefeiert habe, dass wir deren Probleme nicht haben bzw. schon anpacken.

Bei den fünf Foren, an denen ich teilgenommen habe, wurde immer das Publikum miteinbezogen, sei es bei den Workshops rund um die Parteiarbeit vor Ort (+), sei es bei den Panels mit Abgeordneten (*). Ich hatte den Eindruck, dass hier ein ehrlicher Austausch zwischen denjenigen, die politische Verantwortung tragen, Wissenschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Basis stattfand. Natürlich bleibt abzuwarten, inwiefern diese Impulse vom Parteivorstand erfasst und weiterverfolgt werden. Ich bin jedoch überzeugt: Wenn 3400 Genossinnen und Genossen in etwa so enthusiasmiert wie ich das Debattencamp verlassen und diesen Schwung mit in ihre Gliederungen und in Gespräche über unsere Partei mitnehmen, war es das allemal wert!

+ Jeder kann digital und schlagkräftig – wie wir die Mitglieder der SPD kampagnenfähig mache

+ Gute Fragen machen gute Antworten machen gute Lösungen

* Links und erfolgreich

* USA – China – Europa: Deutschlands Rolle in der Welt

* Welche Regeln braucht der Freihandel? Handelspolitische Strategien der SPD

Luka – Mitglied seit einem Monat

Beeindruckende breite an Themen und Standpunkten, wodurch ich mir teils eine längere Diskussionszeit/Panelzeit gewünscht hätte. Besonders stark fand ich das uneingeschränkte Bekenntnis zu Europa, was in jedem Panel zu spüren war. Nur beim Panel („Ist der Kampf gegen Rechts gescheitert? – Manöverkritik an der Demokratiefront“) fehlte mir ein klügere/demokratischere Haltung gegenüber Rechten. Ein Einruf - "Nazis auf´s Maul" - spaltete die Zuhörerschaft und konnte auch von den Panelisten nicht wieder eingefangen werden. Wobei ich die Haltung verstehe, Gewaltidioten und Rassisten den Kampf anzusagen. Der Rückzug von WfD - Wir für Deutschland - zeigt, dass massiver Widerstand gegen Rechte auf der Straße mittelfristig Wirkung

zeigt. So ist es doch für die Mehrheit der Bürger und auch für die SPD-Wähler eine nicht vertretbare Haltung und benötigt weitere, klar kommunizierte Strategien um nationalistische Haltung abzuschwächen.

Ozan – Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Fraktion in Pankow

Der Heimatbegriff war Grundlage in der Podiumsdiskussion mit Lamya Kaddor, Marc Saxer und Peter Tschentscher. Die Heimat ist im Wandel. Der Begriff dementsprechend auch. Lamya Kaddor findet, dass man durchaus mehrere Heimaten haben kann, wenn man es möchte. Jedem ist das selbst überlassen. Sie führt weiter aus, dass es schwierig sei für Menschen mit Migrationshintergrund sich mit dem Begriff der Heimat auseinanderzusetzen, da vielen tagtäglich das Deutschsein von Nazis aberkannt wird. Sie betont, dass wir ein neues „deutsches Wir“ benötigen. Wir sollten das Wort „Heimat“ nicht direkt ablehnen, sondern uns damit auseinandersetzen. Marc Saxer und Peter Tschentscher stimmten mit Lamya Kaddor in fast allen Punkten überein. Zum Schluss der Diskussion schlussfolgerte Lamya Kaddor, dass der Begriff reingewaschen werden muss und zudem entkoppelt werden sollte von dem Begriff Nation, da die deutsche Heimat schon immer ein Deutschland der Pluralität war – von den Sachsen bis zu den Langobarden.

Einen Eindruck von dem zweitägigen sozialdemokratischen Kongress gibt es hier. 

 

 

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