02.11.2018 in Abteilung von SPD Prenzlauer Berg NordOst

Bezirksstadträtin Rona Tietje zu Gast in unserer Abteilung

 

Zu unserer Abteilungsversammlung im November war die Pankower Bezirksstadträtin Rona Tietje zu Gast, um über ihren Bereich Jugend, Wirtschaft und Soziales zu sprechen.

17.10.2018 in Abteilung von SPD Prenzlauer Berg NordOst

Mitgliederversammlung diskutiert Neubauvorhaben Michelangelostraße

 

Am 05.10.2018 widmete sich die monatliche Abteilungsversammlung dem Neubauvorhaben an der Michelangelostraße. Gäste waren Mike Szidat (SPD), der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Grünanlagen der BVV Pankow und zwei Vertreterinnen vom Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße e.V., Frau Dr. Anis sowie Frau Spieker.

15.10.2018 in Abteilung von SPD Bötzowviertel

Bezirkstadträtin Rona Tietje berichtet - Jugend und Soziales weiterhin vor großen Herausforderungen

 
Rona Tietje zu Gast in der Abteilung Bötzow-Viertel

Mit den Bereichen Jugend und Soziales verantwortet Rona Tietje zwei wichtige Themen im Bezirksamt Pankow. Rona ist seit zwei Jahren Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales und gab uns im Rahmen unserer Abteilungssitzung am 13. Oktober einen spannenden Einblick in die zentralen Debatten ihres Ressorts.

 

Ob beim Thema Kitaplatzversorgung und Kitaausbau, Umsetzung des Unterhaltsvorschussgesetzes oder beim Elterngeld, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind im Jugendbereich groß. So wurde der Unterhaltsvorschuss vom Bund erfreulicherweise so angepasst, dass dieser auch bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt wird. Ein Erfolg, wenn die Kommunen auf die zusätzliche Arbeit ausreichend vorbereitet gewesen wären. Aufgrund der kurzen Umsetzungszeit waren viele Stellen überfordert und konnten Vorschüsse erst mit Verspätung auszahlen.

 

Im Bereich Wirtschaftsförderung wurde das Personal von drei Mitarbeiter_innen auf fünf erhöht, um die vielfältigen Themen zu bearbeiten. Dazu gehört die Beratung, Vermittlung, Vernetzung und Fortbildung von Betrieben in Pankow. So gab es kürzlich eine Weiterbildung Pankower Betriebe zum Thema Anwerbung neuer Fachkräfte durch neue digitale Medien wie z.B. Whatsapp.

 

Verstärkter Verdrängungsprozess im Pankower Wohnraum

 

Mit dem kommenden Winter tritt im Bereich Soziales das Thema Wohnungslosigkeit, das Berlin ganzjährig betrifft, verstärkt in den Vordergrund. Hier trifft die Knappheit an Wohnraum und möglichen Unterkünften auf eine große Nachfrage. Zusätzlich findet ein versteckter Verdrängungsprozess im Bereich Wohnraum in Pankow statt. Vor allem die stetig wachsende Gesellschaftsgruppe der  über 80-jährigen sind in unseren Kiez vermehrt von Verdrängung bedroht.

Ein weiteres Problem in Pankow ist zudem die Sicherung sozialer Infrastruktur in allen Ortschaften des Bezirkes.

Zusammenfassend, stellte Rona fest, dass  besonders der akute Fachkräftemangel sowie die breite Flächenknappheit in Pankow zentrale Problemstellungen im Bezirksamt einnehmen. So gilt in Pankow wie in Deutschland allgemein: Größtes Armutsrisiko ist der Migrationshintergrund: 70 bis 80 Prozent der in Obdachlosenwohnheim anzutreffenden Menschen sind Osteuropäerinnen und Osteuropäer.

 

Kinderarmut - Ein verdrängtes Thema, das uns alle angeht

 

In nächster Zeit wollen wir uns vermehrt mit dem Thema Kinderarmut beschäftigen. Auch dazu gab uns Rona Tietje wertvolle Informationen. So ist es auf bezirklicher Ebene sehr schwer auf diesem Bereich Einfluss zu nehmen, da die Bundes- und die Landesebene die Rahmenbedingungen vorgeben. Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass es sich bei Kinderarmut nicht allein um die Einkommensarmut der Eltern handelt. Vielmehr müssen weitere Dimensionen wie z.B. Gesundheit, Zugang zu Bildung usw. betrachtet werden. Ein Indikator für Kinderarmut ist gleichwohl der Sozialgesetzbuch II – Bezug. In Berlin erhalten 32,2% der Kinder unter 18 Jahre Bezüge nach dem 2. Sozialgesetzbuch. Dies ist der Spitzenplatz in Deutschland. In Pankow ist der Stand mit 12,6%, nach Steglitz-Zehlendorf, am niedrigsten.

 

26.08.2018 in Abteilung von SPD Prenzlauer Berg NordOst

Zum Gedenken an Karl-Heinz Gewald

 
Karl-Heinz Gewald

Karl-Heinz Gewald wurde im Jahre 1929 geboren und wuchs in der Naugarder Straße auf. Nach einer Fleischerlehre und daran anschließend in der Fleischerei seiner Eltern tätig - ebenfalls in der Naugarder Str. - kam er auf Umwegen über das Abendgymnasium zum Abitur und schließlich zum Studium der Ökonomie.

Mit der Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) entschied sich Karl-Heinz der Partei beizutreten. Auch sein Vater war bereits in der SPD gewesen.

Bei den Kommunalwahlen 1990 wurde er in die Bezirksverordnetenversammlung Prenzlauer Berg gewählt. Als Umweltbeauftragter hatte er das Umweltamt Prenzlauer Berg mit viel Energie aufgebaut und sich intensiv für die Verbesserung der Umweltsituation im Bezirk eingesetzt. Er baute nach der Wende die SPD im damaligen Stadtbezirk Prenzlauer Berg und auch die Abteilung Prenzlauer Berg NordOst mit auf. In unserer Abteilung brachte sich Karl-Heinz nicht nur stets in politischen Diskussionen ein, sondern war immer ein kritischer Kopf geblieben, der - wo nötig - die Positionen der Partei souverän hinterfragte.
Am 03. August ist Karl-Heinz gestorben. Er war mit fast 90 Jahren eines unserer ältesten Abteilungsmitglieder.

Wir werden uns dankbar erinnern, an seinen Tatendrang und insbesondere auch an seinen liebevoll-trockenem Humor.

Mit Karl-Heinz Gewald verlieren wir einen kraftvollen, geradlinigen Genossen, der das offene Gespräch schätzte und sich nie hinter schönklingenden Worten versteckte, sondern mit offenem Visier für das eintrat, was ihm wichtig war. Wir werden ihn vermissen.

 

Matthias Böttcher            Clara West
Abteilungsvorsitzender      Mitglied des Abgeordnetenhauses
Prenzlauer Berg Nordost    von Berlin

 

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18.07.2018 in Abteilung von SPD Bötzowviertel

Von objektiver und relativer Armut – was können wir tun?

 

Und wie können wir uns als SPD-Abteilung konkret einbringen? Um diese und ähnliche Fragen haben wir uns am 23. Juni im Rahmen der monatlichen Abteilungssitzung auseinandergesetzt. Ganz im Sinne von #spderneuern gestaltete sich die Sitzung um einiges interaktiver als sonst. Ob Gruppenarbeit, Poster Gestaltung oder „Silent Discussion“ – methodisch wurde einiges aufgefahren, um gemeinsam das Thema Armut und gesellschaftliche Teilhabe anzugehen. Besonders war außerdem der zeitliche Rahmen: Um auch Berufstätigen sowie Erziehenden öfter die Möglichkeit zu geben, aktiver mitzuarbeiten, fand dieses Treffen nicht – wie üblich – am Mittwochabend, sondern an einem Samstagmorgen um 10:30 in der Bötzowstraße statt.

Nach einer kurzen Begrüßung seitens der Abteilungsvorsitzenden, Camilla Bertheau, führte unser stellvertrende Vorsitzender Olli uns in die theoretische Diskussion um das Thema Armut ein. Wir lernen, dass Armut verschiedene Formen annehmen kann, die sich entlang objektiver sowie subjektiver Erfahrungen definieren.  Befindet sich eine Person beispielsweise in einer wirtschaftlichen Situation, in dieser sie nicht aus eigener Kraft einen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten kann, wird in der Literatur von „objektiver Armut“ gesprochen. Für die „subjektive Armut“ zählt jedoch, wie die Person selbst ihre materielle Lage empfindet. Wichtig sei der relative Vergleich zu Mitmenschen in der unmittelbaren Umgebung und wie sich die objektive materielle Armut im Vergleich zu Anderen im Alltag äußert: An welchen Stellen kriege ich mit, dass ich weniger besitze als meine Mitmenschen? Kann mein Kind mit auf die Klassenfahrt fahren? Kann ich mir den nächsten Kinobesuch mit meinem Freundeskreis finanziell leisten? Wir lernen also, dass Armut eng mit gesellschaftlicher Teilhabe verknüpft ist und schlussfolgern, dass hier Politik anknüpfen sollte.

Um die ersten Erkenntnisse auf konkrete Bereiche auszuweiten, beschäftigen wir uns in Rahmen von Gruppendiskussionen mit zwei Schwerpunkten: Kinder- und Altersarmut. Die Rund 12 Teilnehmenden entscheiden sich für ihr jeweiliges Herzensthema und setzen sich – gewappnet mit Filzstift und Marker - an das kreative Brainstorming auf zwei Poster. In einem ersten Schritt diskutieren wir die jeweiligen Stellen im SPD-Wahlprogramm und dem Koalitionsvertrag und bereits hier ergeben sich erste Fragen: Kommt der im Koalitionsvertrag vereinbarte Kinderzuschlag für Alleinerziehende und kinderreiche Familien überhaupt an? Wie werden familienfördernde Instrumente mit anderen Sozialleistungen verrechnet? Besonders beliebt ist die Idee der Kindergrundsicherung, welche durch Bürokratieabbau und Vereinheitlichung von Instrumenten den Zugang zu staatlichen Geldern vereinfachen soll. Auch alleinerziehenden Genossinnen und Genossen sind Teil der Gruppe und teilen mutig ihre problematische Erfahrung mit der Beantragung von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen.

Am Ende der anregenden Diskussionen sind sowohl Ideen als auch viele Fragen auf den zwei Themenpostern festgehalten. Die Gruppe beschließt, eine AG zum Thema Kinderarmut zu bilden,mit dem Ziel, gemeinsam nach einer intensiveren Recherche einen Antrag für die nächste Kreisdelegiertenversammlung vorzubereiten. 

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Laura Garavini wohnte viele Jahre im Bötzowviertel, heute Abgeordnete der PD (Partito Democratico) und Mitglied des Antimafia-Ausschusses im italienischen Parlament

„Ich kenne Nikolaus Karsten seit 20 Jahren und ich weiß, dass er sein Herzblut dafür einsetzt, Berlin mit der Rekommunalisierung der Berliner Energienetze in eine bessere wirtschaftliche Position zu bringen. Und natürlich darf das Land Berlin auch eine Rendite erwirtschaften.“
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